Neue Beratungssprechstunde soll Neuerkrankungen reduzieren
30.09.2008
Berlin/Hamburg – Über ein Drittel der Krebserkrankungen im Erwachsenenalter sind durch einen gesunden Lebensstil vermeidbar. Diese Erkenntnis will das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) nutzen und bietet allen Bürgern eine detaillierte Präventionssprechstunde an.
Die Sprechstunde soll die Menschen über ihr persönliches Risiko und über einfache Maßnahmen zur Vermeidung einer Erkrankung aufklären. Bei Krebs kommen oft genetische Veranlagungen und Lebensstil sowie Umwelteinflüsse zusammen. Das Zusammenspiel dieser Faktoren ist oft nicht kalkulierbar und so sollten vermeidbare Gefahren umgangen werden. „Die Maßnahmen zur Vermeidung des eigenen Krebsrisikos sind einfach“, sagt Dr. Eckart Laack, Leiter des Bereiches Krebsprävention am UKE. Dabei könnten auch Eltern viel dazu beitragen, dass ihre Kinder ein möglichst geringes Risiko haben, im Erwachsenenalter an Krebs zu erkranken.
Die Sprechstunde gibt für die Prävention wertvolle Informationen und Hinweise. Neben Aufklärung über das persönliche Krebsrisiko werden individuelle Ratschläge zur Ernährungsweise, Selbstuntersuchungen und ärztlichen Früherkennungsmöglichkeiten gegeben.
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