Darmkrebs - Aktionsmonat soll Früherkennung fördern

04.03.2009

Berlin/Bonn – Die Deutsche Krebshilfe bietet im Aktionsmonat März 2009 vielfältige Informationsmöglichkeiten über die Früherkennung von Darmkrebs. Dazu zählen bundesweite Telefon-Hotlines und ein Aufklärungsfilm auf DVD.

Die Krebshilfe möchte damit auf die etablierten, kostenlosen Möglichkeiten zur Früherkennung von Darmkrebs hinweisen. Rechtzeitig erkannt, ist diese Krankheit fast immer heilbar. Für alle Versicherten ab 50 Jahren bieten die gesetzlichen Krankenkassen umfassende Früherkennungsprogramme an. Viele Menschen sind jedoch unsicher und haben Vorbehalte beispielsweise gegenüber der Darmspiegelung. Zusammen mit namhaften Krebsexperten und großen Tageszeitungen will die Krebshilfe diese Informationslücke schließen und mehr Menschen zur Vorsorge bewegen. „Bis zu 15.000 Menschen könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn die kostenlose Darmkrebs-Früherkennung stärker genutzt würde“, sagt Prof. Dr. Wolff Schmiegel von der Deutsche Krebshilfe. Die gemeinnützige Organisation hält im Aktionsmonat zusätzlich kostenloses Informationsmaterial wie Flyer oder Broschüren bereit.

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Jährlich erkranken rund 73.000 Menschen, etwa 27.000 sterben daran. Der Ausbruch der Krankheit liegt im Mittel bei einem Alter von 70 bis 75 Jahren, Vorstufen sind jedoch weit früher erkennbar und können entfernt werden.

www.krebshilfe.de

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