Infektionsschutz - Aktion „Wir gegen Viren“ gestartet

31.03.2009

Berlin – Um den Infektionsschutz im Alltag zu verbessern, haben das Robert Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Aktion „Wir gegen Viren“ gestartet.

Die Initiative, die vom Bundesministerium für Gesundheit unterstützt wird, stellt Verhaltensweisen vor, mit denen man sich und andere besser vor Ansteckung schützen kann. Erster Schwerpunkt ist das Händewaschen als zentrale Hygiene-Maßnahme im Alltag. „Im Rahmen der Begleitforschung hat sich gezeigt“, erklärt RKI-Präsident Prof. Dr. Jörg Hacker, „dass die Motivation zum Händewaschen steigt, wenn den Menschen klar ist, wie schnell Viren durch Hände übertragen werden können. Deswegen haben wir die Händehygiene in einem Videospot thematisiert.“ Studien zeigten, dass regelmäßiges Händewaschen das Risiko von Atemwegs- oder Durchfallerkrankungen deutlich verringere. „Händewaschen ist sehr wichtig, aber allein nicht ausreichend“, erklärt Prof. Jörg Hacker. „Weitere persönliche Schutzmaßnahmen, etwa hygienisches Husten, sollten hinzukommen. Sie sollen in zukünftigen Aktionen im Mittelpunkt stehen.“

Schutzmaßnahmen erläutert die Broschüre „Selbstverteidigung gegen Viren – Neun Techniken, sich und andere zu schützen“ sowie die neue Internetseite www.wir-gegen-viren.de

 

 

 

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